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Lernen in Beratung und Fortbildung
In der modernen Fortbildungsdidaktik hat die Unterscheidung zwischen Fortbildung und Beratung an Wichtigkeit verloren.
Lernprozesse werden in beiden Formaten gezielt initiiert und unterstützt, auch wenn die jeweilige Ausgangslage des Lernprozesses unterschiedlich ist. Ist bei der Fortbildung oft der Inhalt zentral, so steht in der Beratung die konkrete Arbeitspraxis im Fokus. In beiden Fällen handelt es sich aber um Lernprozesse im Arbeitskontext und dabei ist es wichtig, einen Theorie-Praxis-Transfer herzustellen.

Sowohl in unseren Beratungsprozessen wie auch in unseren Fortbildungen verbinden wir die Praxissituationen mit der Theorie und überprüfen konzeptuelle Inhalte auf ihre praktische Relevanz und realistische Umsetzbarkeit.

Wir orientieren uns dabei am Konzept des „Organisational Learning-Cycle“ von Kolb (1974):
 
(1)  erfahren

(4)  transferieren                                               (2)  generalisieren

(3)  konzeptualisieren
 
Ausgangspunkt der Supervision sind konkret erfahrene Arbeitssituationen. Ziel ist es, durch gemeinsame, mehrperspektivische und konzeptuelle Reflexion zu andersartigen und mehreren Handlungsoptionen zu gelangen. Bei eher traditionelleren Fortbildungsformaten stehen die Fortbildungsinhalte (neue Konzepte etc.) im Mittelpunkt. Im Zusammenspiel beider Ansätze werden die Konzepte auf der Handlungsebene erfahrbar und konkret. Gezielt werden Ihre Kompetenzen zur Umsetzung trainiert.

Ein gelungener, berufsbegleitender Fortbildungsprozess umfasst alle vier Phasen des Lernzyklus'.